Dort studieren, wo andere Ferien machen und lernen, wie Tourismus funktioniert.
Das Oberengadin bietet unseren Studierenden der HF Tourismus & Management Graubünden weit mehr als eine besondere Kulisse für ihre Studienzeit. Hier werden Destinationen entwickelt, Gäste begeistert, touristische Infrastrukturen betrieben und gleichzeitig die Herausforderungen eines alpinen Lebensraums sichtbar. Genau deshalb begann das neue Studienjahr für unsere Studierenden nicht nur auf dem Campus, sondern mitten in dieser Praxis.
Nach einer ersten Kennenlern- und Vorstellungsrunde mit Studierenden und Dozierenden ging es direkt hoch hinaus: Nach einer Fahrt mit der historischen Standseilbahn auf Muottas Muragl lernten die Studierenden ihren Studienort aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Aussichtsreich und in Begleitung von Luzi Heimgartner und Michael Tamás gab es einen Engadin-Überblick. Am Abend trafen die Erstjahr-Studierenden bei einem gemütlichen Essen bereits mit den Studierenden aus dem Abschlussjahr, welche direkt aus dem Praktikum zurückkehrten. Viel Raum für ungezwungenen Austausch, erste Tipps und Erfahrungen aus dem Tourismusstudium an der HF Tourismus & Management inklusive.
Gemeinsam weiterkommen in Studium und Berufsalltag
Beim Stucki-Tag standen Teamwork, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen im Mittelpunkt. Professionell von Markus Stucki & Flurin Lanz von Stucki Leadership & Team Development SA begleitet, zeigte sich in verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen schnell: Gemeinsam kommt man weiter – eine Erfahrung, die auch im Studium und später im Berufsleben zählt. Zum Abschluss wurde St. Moritz selbst zum Lernort: Die Studierenden entdeckten touristische Spots wie das Forum Paracelsus und Cresta & Bob Museum und erhielten von Marijana Jakić, CEO der St. Moritz Tourismus AG, persönliche Einblicke in aktuelle Themen und Herausforderungen einer international bekannten Tourismusdestination.
Ready for take off
Nur wenige Meter Luftlinie von der HF Tourismus & Management entfernt, liegt der Engadin Airport, Europas höchstgelegenster Flughafen, abgekürzt SMV oder LSZS. Der Betrieb eines Flughafens auf 1707 Metern über Meer ist besonders, gerade was die Schneeräumung anbetrifft. In der Hochsaison sind Segelflugzeuge, Helikopter und Jets hautnah zu beobachten und lenken nicht selten den ein oder anderen verträumten Blick aus dem Fenster des Schulzimmers.
COO Martin Binkert nahm die Drittjahr-Studierenden mit hinter die Kulissen, erklärte operative Prozesse, zeigte uns Fluggeräte in den Hangars und den Fuhrpark für den Unterhalt. Und natürlich beobachteten wir dabei Starts und Landungen aus nächster Distanz. Am Engadin Airport entstehen in den nächsten Jahren ebenfalls diverse Ersatzneubauten, die der Modernisierung dienen. Was bleibt, ist der rote Teppich, der auch für uns ausgelegt wurde. Er ist Symbol der Gastfreundschaft und gleichsam unheimlich pragmatisch-praktisch. So, wie es zu uns und zum Engadin passt.
Prozesse und alpine Herausforderungen
Tags darauf führte die nächste Exkursion mit unseren Dozentinnen Christine Levy und Franziska Preisig zur Segantini-Hütte. Dort wurde das Thema Permafrost nicht nur theoretisch diskutiert, sondern direkt in der Engadiner Bergwelt sichtbar und erlebbar.
Destinationsmanagement, touristische Leistungsträger, Infrastruktur und alpine Herausforderungen – im Oberengadin liegen viele unserer Lernfelder direkt vor der Haustür. Genau diese Nähe zur Praxis macht das Studium bei uns aus: Tourismus nicht nur verstehen, sondern dort erleben, wo er täglich stattfindet!